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Ein herber Klassiker





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Mutterkraut wird schon seit vielen Jahrhunderten angebaut und geschätzt. In der Küche wird das Kraut jedoch kaum verwendet, da es einen ziemlichen bitteren Geschmack hat. Doch aufgebrüht als Tee, kann der bitter-herbe Geschmack vielleicht den ein oder anderen überzeugen. Um den bitteren Geschmack etwas abzumildern, kannst du den Tee einfach mit etwas Honig süßen.
Das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) wird seit vielen Jahrhunderten als traditionelle Zier- und Heilpflanze angebaut und gehört zur Familie der Korbblütler. Die 30 bis 100 Zentimeter hohe Pflanze verströmt einen stark aromatischen Duft und kann durchaus mit einer anderen beliebten Kräuterpflanze verwechselt werden, die in vielen Küchengärten zu Hause ist und auch wild wächst. Mit seinen gelben Blütenköpfchen und weißen Zungenblüten hat es eine gewisse Ähnlichkeit zur Kamille, und so wird es auch als Falsche Kamille oder Zierkamille bezeichnet. Das auch als Heilpflanze beliebteMutterkraut wurde bereits von Hildegard von Bingen hoch geschätzt und verwendet.
Die Pflanze, die schon in der Antike in Kräutergärten kultiviert wurde, ist immer noch besonders im östlichen Mittelmeerraum verbreitet, hat sich aber mittlerweile auch auf den Kanaren und Azoren sowie von Portugal über die Türkei bis in den Kaukasus sowie in Nordafrika etabliert. Auch in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Australien und Neuseeland wächst sie mittlerweile wild. Für Allergiker nicht immer eine gute Nachricht, da empfindliche Menschen bei Berührung mit einer Kontaktallergie reagieren können.
Durch seinen stark bitteren Geschmack findet das Mutterkraut kaum Verwendung in der Küche. Manch einer mag jedoch das frische Grün der gestielten Laubblätter auf einem zünftigen Butterbrot. Schon in der Antike war das Kraut jedoch wegen seiner vielseitigen Heilwirkung begehrt. Als Heilkraut wird es unter anderem zu Tinkturen und Kapseln verarbeitet. Schwangere, Stillende und Kinder sollten jedoch vorsichtshalber einen Bogen um das Mutterkraut machen. Und auch bei einer nachgewiesenen Korbblütler-Allergie ist davon abzuraten, Mutterkraut zu verzehren, einzunehmen oder als Tee zu trinken. Mit heißem Wasser aufgebrüht besticht er durch eine bitter-herbe Note, die diesen Tee so besonders macht.
Für den Mutterkraut Tee werden schonend getrocknete und geschnittene Mutterkrautblätter verwendet, um höchste Qualität und Verträglichkeit zu gewährleisten. Gieße einen Teelöffel der Blätter mit einem Viertelliter heißem Wasser auf und lass den Tee 8-10 Minuten lang ziehen. Um die bittere Note ein wenig abzumildern, kannst du deinen Tee mit etwas Honig süßen.
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Zutat: Mutterkraut getrocknet und geschnitten
Hinweis zur Lagerung: Kühl, trocken und stets verschlossen
Form und Farbe der Produktverpackung können von den Produktbildern abweichen.
Mutterkraut getrocknet und geschnitten.
Nährwerte: Angaben beziehen sich auf Mutterkraut geschnitten (500g).
Mutterkraut geschnitten (500g) 500g
