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Zum Weltgesundheitstag alles rund um das Thema Heuschnupfen: Auslöser, Symptome und die besten Tipps!

Heuschnupfen

Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Gerade zur jetzigen Zeit sollte uns das mehr denn je bewusst sein. Daher wollen wir den diesjährigen Weltgesundheitstag für ein Thema nutzen, das vor allem jetzt zum Frühlingsbeginn viele Menschen gesundheitlich einschränkt und belastet: Heuschnupfen! Etwa 16% der deutschen Bevölkerung sind von dieser allergischen Erkrankung betroffen, die durch eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenstaub hervorgerufen wird. Wir verraten euch heute alles, was ihr über diese Pollenallergie wissen müsst:

Was ist Heuschnupfen überhaupt?

Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, bei der das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen - aber nicht auf Heu, wie der Name vermuten lässt, sondern auf Eiweiße von Pflanzenpollen in der Luft (wie Gräser- und Baumpollen) reagiert.
Deswegen bezeichnet man den Heuschnupfen auch als Pollenallergie, Pollinose oder saisonale allergische Rhinitis (= saisonaler allergischer Schnupfen, Rhinitis allergica). "Saisonal" deswegen, weil die verschiedenen Pollen, die Heuschnupfen auslösen können, nicht ganzjährig, sondern nur während der Blütezeit der jeweiligen Pflanzen in der Luft vorhanden sind. Somit treten die Heuschnupfen-Beschwerden nur in bestimmten Monaten im Jahr auf.

In Deutschland leiden dabei rund 16% der Bevölkerung unter Heuschnupfen. Sprich mehr als 12 Millionen Deutsche! Es handelt sich somit um die häufigste Form der Allergie.

Die häufigsten Symptome:

Heuschnupfen macht sich durch Symptome bemerkbar, die vor allem die Nase und auch die Augen betreffen. Darüber hinaus kann Heuschnupfen auch das Allgemeinbefinden beeinträchtigen und z. B. Kopfschmerzen und Müdigkeit hervorrufen.

Typische Pollenallergie-Symptome sind:

- Schnupfen (laufende und/oder verstopfte Nase)
- Niesreiz mit regelrechten Niesanfällen
- Juckreiz in der Nase oder auch im Bereich von Gaumen und Rachen
- Bindehautentzündung („Konjunktivitis“) mit folgenden Symptomen:
- Juckreiz der Augen oder brennende Augen
- Tränende Augen
- Schwellungen im Bereich der Lider

Weitere Symptome, die bei Heuschnupfen auftreten können, sind:

- Husten
- Halsschmerzen
- Mundatmung
- Abgeschlagenheit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Atembeschwerden
- Schlafstörungen
- Konzentrationsstörungen

Was sind die Auslöser für Heuschnupfen?

Zu den typischen Auslösern von Heuschnupfen-Symptomen zählen neben bestimmten Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle auch Gräser wie Gerste und Wiesenlieschgras sowie Beifuß, der zu den Kräutern zählt.

In der folgenden Grafik sind weitere häufige Auslöser aufgelistet:

Wann blüht was? Der Pollenflugkalender:

Anhand ihrer Blütezeiten werden die Pflanzen in Früh-, Mittel- oder Spätblüher eingeteilt und können Allergikern so zu unterschiedlichen Jahreszeiten das Leben schwer machen.
Aber: Auch in warmen Wintermonaten kann es zu Pollenflug kommen!

Frühblüher (Januar bis April)
z. B. Birke, Hasel, Erle, Ulme, Weide.

Mittelblüher (Mai bis August)
z. B. Kastanie, Kiefer, Platane, Hafer, Honiggras, Knäuelgras, Roggen, Weizen.

Spätblüher (September bis Oktober)
z. B. Beifuß, Gerste, Wiesenlieschgras, Ambrosia.

Die besten Tipps bei Heuschnupfen:

1. Abends Haare waschen: Allergiker sollten am besten abends duschen und die Haare waschen, sonst fallen nachts die Pollen auf das Kopfkissen und werden eingeatmet.

2. Sport zur richtigen Tageszeit: In der Stadt solltest du am besten morgens und auf dem Land spät abends Sport treiben, um dem größten Pollenflug aus dem Weg zu gehen.

3. Den Regen nutzen: Der Regen spült die Pollen aus der Luft, vorausgesetzt es regnet länger als 15 Minuten. Nutze die Zeit danach für einen ausgiebigen Spaziergang.

4. Vorsicht vor Kreuzallergien: Wer z.B. auf Birke und Haselnuss allergisch ist, verträgt in dieser Zeit oft auch keine Karotten, Äpfel oder Nüsse. Gräserpollen-Allergiker reagieren zudem auf Paprika und Petersilie. Tipp: Erhitzen oder Einfrieren tötet die Allergene.

5. Kein belastender Outdoor-Sport: Schwere körperliche Anstrengungen im Freien sind in der Zeit des Heuschnupfens tabu! Du atmest sonst zu viele Allergene ein und riskierst Atemnot und heftige allergische Reaktionen. Gehe stattdessen lieber in ein Fitnessstudio oder Hallenbad.

6. Fenster geschlossen halten: Versuche vor allem tagsüber und bei stärkerem Wind die Fenster geschlossen zu halten und bei Hitze stattdessen die Räume abzudunkeln.

7. Richtig Lüften: In der Innenstadt lüftet man am besten von 6 bis 8 Uhr morgens, denn da befindet sich die geringste Pollenkonzentration in der Luft. Auf dem Land ist die beste Zeit von 20 bis 24 Uhr. Bei starkem Wind sollte auf das Lüften verzichtet werden.

8. Keine Pollen im Schlafzimmer: Deine Kleidung ist voll von Pollen. Halte dein Schlafzimmer also möglichst frei davon, indem du deine Kleidung bereits im Badezimmer ablegst.

9. Wäsche drinnen aufhängen: Da sich die Pollen schnell in deine Kleidung festsetzen ist es ratsam deine Wäsche im haus aufzuhängen.

10. Keine Klimaanlage im Auto: Und wenn doch, dann kaufe dir einen kostengünstigen Hepa-Filter. Dieser hilft, die Pollen fernzuhalten. Das ist vor allem beim Autofahren wichtig, da tränende Augen dein Fahrverhalten deutlich beeinträchtigen können.

11. Gesunde Ernährung: Wie wäre es zum Nachtisch mit einem großen Löffel Honig aus der Region? Damit nimmst du heimische Pollen zu dir und gewöhnst so deinen Körper auf eine sanfte Art und Weise an sie.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann eine Heuschnupfen-Behandlung wirksam unterstützen. Brokkoli bspw. bekämpft Entzündungen der Atemwege, Zwiebeln und Knoblauch wirken wie ein Antiallergikum bei Heuschnupfen. Käse, Nüsse und Karotten enthalten hingegen Histamin und sollten daher vermieden werden.

12. Glücklich sein: Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die sich glücklich fühlen, weniger unter Allergiesymptomen leiden. In den Monaten, in denen der Pollenflug besonders stark ist, wäre ein Urlaub im Hochgebirge oder am Meer daher die perfekte Ausweichmöglichkeit. Hier ist die Pollenbelastung deutlich geringer als in der Stadt oder auf dem flachen Land und gleichzeitig tust du dir etwas Gutes.

Frag unsere Experten

  • Jenny Lorentz
    Jenny Lorentz April 7, 2020 um 7:16 pm

    Hallo,
    ich habe keine Frage sondern noch einen Tipp.
    Ein Tee aus Minze (Pfefferminze, Nanaminze, etc.) zusammen mit zerstoßenem Schwarzkümmel ist auch ein wunderbares Hausmittel gegen Allergien. Da er als Histaminblocker funktioniert.
    Ich selbst habe eine Allergie gegen Gräser und Roggen und trinke dann mehrmals am Tag diesen Tee. ? Damit brauche ich keine Tabletten mehr gegen meine Allergie.

    Liebe Grüße
    Jenny

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