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Mentale Stärke - wie wachse ich über mich selbst hinaus?

Mentale Stärke

Sowohl im sportlichen als auch im beruflichen Umfeld ist immer häufiger die Rede von “mentaler Stärke”. Doch was ist eigentlich damit gemeint, wie erlangt man diese und wie setzt man den Glauben an sich und seine Fähigkeiten richtig ein? Nachfolgend hat Mentaltrainerin, Autorin und Zweifach-Mama Sandra Mastropietro ein paar Tipps zum Thema für dich zusammengetragen.

Mentale Stärke - Was ist das?

Laut klassischer Definition versteht man unter mentaler Stärke die Fähigkeit, im entscheidenden Moment unter den gegebenen Bedingungen die bestmögliche Leistung zu erbringen. Kurz: Die persönliche Einstellung, auch unter schwierigen Bedingungen, an persönlichen Zielen festzuhalten. Jetzt fallen dir bestimmt ganz viele Beispiele ein, in denen du mentale Stärke bewiesen hast - das ist super! Wir führen die Definition aber nun noch ein wenig weiter und steigen etwas tiefer ins Thema ein. Mentale Stärke bedeutet außerdem, sowohl Anstrengung als auch Ausdauer zur Erreichung von Zielen aufzubringen und sich auf dem Weg zu diesen wenig ablenken zu lassen. Grundsätzlich immer eine hohe Motivation aufzuweisen und Misserfolge wegzustecken oder wie man unter GYMQUEENS sagt: Aufstehen und Krone richten.

Die ein oder andere ahnt es vielleicht schon: Hinter dem fachlichen Begriff verbirgt sich viel mehr ein klassischer Denkprozess und die persönliche Lebenseinstellung, als eine hochwissenschaftliche Definition.

Wie kann ich meine eigenen Gedanken grundsätzlich ins Positive deuten und somit meine Mentale Stärke stärken?

“Wenn wir an unsere Stärke glauben, so werden wir täglich stärker.”  – Mahatma Gandhi

Denn auch wenn die Psychologie eine Vielzahl von Eigenschaften als Bausteine der mentalen Stärke betitelt, so steht ganz am Anfang der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten.

5 konkrete Tipps, um deine mentale Stärke zu stärken

Tipp 1: Sei dir deiner Stärken bewusst und lerne, diese richtig einzuschätzen:

An seine eigenen Stärken zu glauben setzt voraus, dass man sich dieser Stärken auch bewusst ist, wie du in den kommenden Tipps erfahren wirst. Voraussetzung dafür ist allerdings eine realistische Einschätzung deiner eigenen Fähigkeiten. Stell dir am Anfang deshalb folgende Frage: Was kann ich gut, was weniger gut und wobei benötige ich Hilfe? Hier kannst du gerne ganz “oldschool” vorgehen und dir eine Liste erstellen. Aber sei nicht zu bescheiden beim Erstellen dieser. Über diesem Text findest du zur Anregung eine Auswahl an Bausteinen von mentale Stärke, an denen du dich orientieren kannst.

Tipp 2: Definiere ein klares und realistisches Ziel:

Mit der Selbsteinschätzung hast du bereits einen großen Schritt in Richtung mentaler Stärke getan, denn du hast dir erneut und deutlich bewusst gemacht, was in dir steckt und worauf du vertrauen kannst. Nun ist es an der Zeit, diese Stärken beim Erreichen eines konkreten Ziels einzusetzen. Konkrete Ziele wären zum Beispiel, in 12 Wochen 10 Kilometer am Stück zu laufen oder in 3 Monaten 3 Kilo abzunehmen. Diese sind unglaublich wichtig, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

Tipp 3: Bereite dich vor:

Setze dich mit deinem gesteckten Ziel auseinander. Was brauchst du? Laufschuhe, einen Trainingsplan, bestimmte Produkte, eine Kalorienzähl-App? Je gründlicher die Vorbereitung, desto selbstsicherer gehst du an dein eigenes Projekt heran.

Tipp 4: Setze dich mit deinen Zweifeln und Ängsten auseinander:

Nein, man kann nicht alles planen und das ist auch gut so. Dennoch hilft es, im Vorfeld schon einmal über die größeren, potenziellen Stolpersteine nachzudenken und die damit verbundenen, negativen Emotionen möglichst ins Positive zu wenden. Wichtig hierbei ist, dass jeder Misserfolg oder Stolperstein als Chance gesehen und gewertet wird.

Hier ein paar Beispiele:

Du musst deinen Trainingsplan pausieren, weil ein zeitaufwendiges Arbeitsprojekt dazwischen kommt? Prima - eine Karrierechance! Die Muskulatur ist merkfähig und der Neustart zurück in den Plan wird dir sicherlich leicht fallen.

Du konntest "nur" 2,5 Kilo abnehmen, weil genau in dein Zeitfenster drei Hochzeiten gefallen sind, sich deine beste Freundin auch noch von ihrem Freund getrennt hat und entsprechende “Girls Nights” eingefordert hat? C’est la vie! Es gehört zum Leben, dass nicht alles so läuft, wie man es gerne hätte oder gar wie du es geplant hast. Wichtig ist, dass du in solchen Situationen nicht in Stress verfällst, sondern positiv bleibst und deine Emotionen regulierst.

Wie war die Definition am Anfang doch gleich? Mentale Stärke bedeutet auch, immer das Beste aus der jeweils gegebenen Situation zu machen. Außerdem basiert mentale Stärke nicht nur auf dem Wunsch, die gesteckten Ziele zu erreichen, sondern viel mehr auf dem Wissen, dass das Erreichen Ausdauer und Arbeit bedeutet.

Tipp 5: Zu zweit ist man weniger allein:

Mental stark sein heißt nicht, dass man alles mit sich selbst ausmachen muss. Ganz im Gegenteil: Hol dir jemanden mit ins Boot! Egal ob Partner, Freundin, Mutter oder Mental Coach. Berede deine Ziele und deinen Fortschritt, hol dir ihre objektive Meinung ein und besprich auch, worauf du besonders stolz bist. Jemandem von seinen Zielen zu erzählen schafft nämlich nicht nur Verbindlichkeit, sondern stärkt zudem auch noch den eigenen Willen ungemein.

Probier es doch einfach mal aus liebe Queen - ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei!

Was ich dir noch ans Herz legen möchte:

Oft höre ich, dass Menschen an ihrem Durchhaltevermögen zweifeln. Ich habe damals in der Ausbildung zur Mentaltrainerin die folgende Übung dazu gelernt: Nimm einen Block oder ein Notizbuch und fange an, jeden Abend oder jeden Morgen 30 Mal mit deiner schwachen Hand (Rechtshänder benutzen die linke Hand, Linkshänder die Rechte) den Satz “Ich werde das schaffen!” zu schreiben. Wiederhole diesen Prozess 21 Tage in Folge. Warum das Ganze? Diese Übung trainiert nicht nur die “schwächere Gehirnhälfte”, sondern hilft auch dem Gehirn, Durchhaltevermögen zu erlernen.

Alles Liebe,

Deine Sandra

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